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Liebhaber des
Deutschen Spitzes e.V.

für alle Varietäten Deutscher Spitz (F.C.I. Nr.: 097)

Welpen im Doppelpack

 
 

Zwei Mittelspitzhündinnen haben in der Zuchtstätte “am Jungfernbach” fast gleichzeitig Welpen bekommen
Ein Experiment kann beginnen ...

 
 

© Text und Fotos: Helga Barnert-Gmelin

 
 
 

Doppelpack-01

 

Unsere beiden jungen Mittelspitz-Hündinnen Engele und Geisha wurden zufällig fast zeitgleich läufig und gedeckt und haben dann auch im Abstand von nur drei Tagen ihre Babies bekommen: jede 5 Stück! Die beiden Hündinnen waren von klein auf immer zusammen und vertragen sich super gut. Anfangs hatten wir die zwei Wurfbetten, natürlich mit Welpengitter getrennt. Als die Welpen drei Wochen alt waren, und die Hündinnen schon jede ganz selbstverständlich die Babies der Freundin begutachtet hatten, machten wir dieses Experiment: Wir legten alle Welpen zusammen in eine Liegeschale, um zu sehen, wie sich die Mutterhündinnen wohl verhalten. Das erfreuliche Ergebnis sehen Sie in der folgenden Fotostory.
 
Die Welpen von Geishas Wurf sind mit blauer Farbe markiert und die Kinder haben alle zu ihrer eigenen Mama gefunden. Es säugen und putzen aber beide Hündinnen bereitwillig auch die Kinder der anderen - so etwas hatten wir in 13 Jahren Zucht noch nicht! Wir haben die Welpen natürlich noch nach Würfen getrennt, wenn sie unbeaufsichtigt sind, aber sobald sie herumlaufen, trinken alle Welpen auch mal an einer "Tante". 

Wir freuen uns total über die Aufzuchtzeit mit 10 Welpen und so lieben Hündinnen!

 

Die Hündinnen

Engele am Jungfernbach
Zuchtbuchnummer:
  VDH/DSp  81010
geworfen am: 
  20.08.2009
Vater: 
  Juri am Jungfernbach
Mutter:
  Estelle am Jungfernbach
Züchter:
  Helga Barnert-Gmelin
  Binsengasse 3
  D - 97980 Bad Mergentheim-Dainbach
  
Geisha am Jungfernbach
Zuchtbuchnummer:
  VDH/DSp 71223
geworfen am:
  14.12.2009
Vater:
  Hobbit vom Kindletal
Mutter:
  Viola am Jungfernbach
Züchter:
  Helga Barnert-Gmelin
  Binsengasse 3
  D - 97980 Bad Mergentheim-Dainbach

Banner am Jungfernbach

 
 

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Und hier finden Sie auch die beiden Wurfeinträge der Supermütter:

Mittelspitzwelpen-am-Jungfernbach-Geisha  Mittelspitzwelpen-am-Jungfernbach-Engele

 

Kleinspitz “Lu vom Berlisbach”

 
 

der Lebensretter wird zum Liebling des ganzen Dorfes

 
 
 

© Text und Foto: Roswitha Rollbühler

 
 
 

Kleinspitz-Lu-vom-Berlisbach

 

Diese wahre Begebenheit nahm ihren Anfang bei einem Besuch bei Familie Zitzmann

Als wir an einem kalten Januar Tag mit unserem Lu spazieren gingen erlebten wir folgendes:

Lu, ansonsten ein folgsamer und freudiger Begleiter, der auch ohne Leine nie außer Sichtweite lief, machte sich bellend davon. Rufen und Pfeifen blieben ohne Gehör - ganz im Gegenteil: Lu wurde dadurch nur noch schneller und lauter. Mit angelegten Ohren spurtete er davon.
Von weitem sahen wir, wie unser Spitz auf einmal hielt, sich setzte und gespannt auf unser „Kommen“ wartete. Mit dem festen Vorsatz, Lu mal so richtig zu schimpfen, machten wir uns auf den Weg ihn einzuholen.
Beim nähern dann sahen wir, was unser kleiner Lu gefunden hatte! Ein junger Mann lag im Graben und regte sich nicht.
Sofort informierten wir die Polizei. Die Wartezeit kam uns wie eine Ewigkeit vor. Doch durch unsere Jacken war der junge Mann wenigstes etwas geschützt.
Durch die Sanitäter erfuhren wir, dass der junge Mann viel Glück gehabt hat. Eine halbe Stunde später und wir hätten ihn nur noch tot aufgefunden.
So wurde Lu zum Rettungshund!
Als der Mann sich erholt hatte und das Krankenhaus verlassen durfte, bedankte er sich bei Lu mit einer großen Wurst.
In unserem Dorf wird Lu seitdem von jedem geliebt und ist ein kleiner Held.

 

 

 

Altenheimbesuch

   
 

Die “Augensterne” besuchen das
Seniorenwohnheim “Herzog Christoph” in Bad Urach

 
 

© Text: Anita Kirsch
© Fotos:  Kappus, Schwarz

 
 
  Logo-Mein-Augenstern  
 
 

Altenheimbesuch

 

Bereits seit über einem Jahr besuchen wir mit 1 bis 3 unserer Spitze einmal in der Woche oder vierzehntägig, ehrenamtlich die Bewohner des Seniorenwohnheims Herzog Christoph in Bad Urach. Weil alle unsere kleinen Spitze sehr umgänglich und freundlich und keineswegs "mißtrauisch gegen Fremde" sind, haben wir der Anfrage der Heimleitung gerne Folge geleistet und besuchen seit Sommer 2010 zusätzlich einmal im Vierteljahr, ebenfalls ehrenamtlich, mit allen Augensternen das betreute Seniorenwohnen. Wir nehmen viele Leckerchen mit. Zunächst stelle ich alle Spitze mit Namen vor, dann zeigen wir einige Kunststücke und schließlich dürfen sich die Augensterne von den Senioren verwöhnen, streicheln und füttern lassen. Es gelingt ihnen regelmäßig, ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern:

 
 

Augensterne im Seniorenheim 01

 
 

Augensterne im Seniorenheim 03

 
 

Augensterne im Seniorenheim 05

 
 

Zu den Besuchstagen kommen oft 25 bis 30 Senioren. Zu solchen Anlässen ist der Kontakt zu den Leuten natürlich nicht sooo eng. Trotzdem haben sich schon immer wieder rührende Gespräche ergeben, wenn ich mir Zeit nehme und deutlich länger als die anberaumte Stunde dort bleibe.
 


Da werden dann plötzlich abgegriffene, zerknitterte Fotos aus Jackentaschen gezogen: "Schaun Sie mal, das war mein “JACKY" oder mein “WALDI” oder... "und der hat mich bis zum Schluß begleitet"... Oder es wird mir erzählt, was er alles konnte... und, und, und. Gesprächsstoff und Gesprächsbedarf gibt es genug! Und das Eis ist ab dem Moment gebrochen, wenn die kleinen Spitze den Raum betreten!

 
 
 

Augensterne im Seniorenheim 09

 
 

Augensterne im Seniorenheim 11

 
 

Augensterne im Seniorenheim 02.

 
 

Augensterne im Seniorenheim 04

 
 

Augensterne im Seniorenheim 06

 
 

Augensterne im Seniorenheim 08

 
 

Augensterne im Seniorenheim 07

 
 

Augensterne im Seniorenheim 10

 
 

Augensterne im Seniorenheim 12

 

 

Germersheimer Spitzgeschichten

 

Fünf Frauen und ein Welpe

© Text: Martina Merckel-Braun
© Fotos: Merckel-Braun (7)

Fünf Frauen und ein Welpe +

 

 

 

Anderthalb Jahre nach unserem Einzug in das neue Haus starb unsere liebe Schäferhündin einen sanften Tod.

Sechs Monate und zahllose familiäre Diskussionen, Internetrecherchen, E-Mails und Telefongespräche später war es so weit: Mit meinen Töchtern, meiner Schwiegertochter und einer Freundin fuhr ich in eine kleine Ortschaft im Pfälzer Wald, um unseren kleinen „Goliat“ abzuholen.

 

Fünf Frauen und ein Welpe 01

 

Das heißt, fahren tat meine Schwiegertochter, denn mein Wagen hatte nur vier Sitzplätze und Ihrer fünf – und schließlich wollte keiner zu Hause bleiben, wenn es galt, unser neues Familienmitglied auszusuchen. So legten wir voller Vorfreude,  ausgerüstet mit einem Wäschekörbchen und einer Rolle Küchenpapier (falls dem Kleinen schlecht würde) die dreiviertelstündige Fahrt zurück.

Am Grundstück der Züchterin angekommen, wurden wir von vielstimmigem, fröhlichem Gebell begrüßt, und der Anblick der quicklebendigen neun Welpen und zahlreichen erwachsenen Hunde war, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich überwältigend.

 

Wir durften das Gehege mit den Welpen betreten und die Kleinen ausgiebig streicheln, auf den Arm nehmen und mit Leckerchen füttern. So verging über eine Stunde, ohne dass wir uns entscheiden konnten. Ich hatte mich in ein weißes Hundemädchen verguckt, während die anderen Frauen andere Favoriten hatten. Schließlich trug die Züchterin noch zwei weitere Welpen herbei, von denen sie mir am Telefon berichtet hatte – die Söhne einer Hündin, die mir im Internet besonders gefallen hatte. Die beiden Neuankömmlinge waren jünger als alle anderen, die die Züchterin zum Verkauf anbot, und eigentlich hätte sie sie gern noch eine Zeit lang behalten. Aber als meine Töchter diese beiden sahen, stand ihre Entscheidung fest: Der kleine schwarzweiße sollte es sein, der Kleinste von allen, wunderhübsch gezeichnet und mit einem überwältigend fröhlichen, lebhaften Wesen. 

 

Fünf Frauen und ein Welpe 02

 
 

Fünf Frauen und ein Welpe 03

 

Auch meine Schwiegertochter stimmte zu – ihr schlichter Kommentar: „Der ist perfekt!“ klingt mir heute noch in den Ohren. Und so war dann die Entscheidung gefallen, obwohl ich selbst noch beinah eine Stunde brauchte, bis auch ich mir sicher war, einen Kaufvertrag unterschrieb, meinen Geldbeutel zückte und seinen gesamten Inhalt auf den Tisch blätterte – das ganze Geld, das sich zuvor auf meinem nun völlig geplünderten Konto befunden hatte.  Ein stolzer Preis für eine Handvoll Leben – und doch, war solch ein vollkommenes kleines Wesen, solch ein Meisterwerk Gottes, überhaupt mit Geld zu bezahlen?

 

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Fünf Frauen und ein Welpe 05

 

Wir setzten das Hündchen in den mitgebrachten Wäschekorb auf einige zusammengefaltete Handtücher, und ich nahm das Körbchen auf den Schoß. Der kleine „Wolle“, wie meine Töchter ihn in herzerfrischender Missachtung seines Adelstitels und ellenlangen Stammbaums nannten, machte es sich bequem und ergab sich in sein Schicksal. Er schloss die Äuglein und überstand die Fahrt in seine neue Heimat, ohne sich ein einziges Mal zu übergeben. Zwar hustete er einige Male leise – eigentlich klang es mehr wie ein Räuspern -  doch dem maß ich keine weitere Bedeutung bei.

Mein Traum war Wirklichkeit geworden – ich hatte einen kleinen Spitz. Das war das Einzige, was zählte.

Freu dich am Herrn, und er wird dir geben, was dein Herz wünscht.
(Psalm 37,4)

 

Fünf Frauen und ein Welpe 06

 

 

 

Wie der Traum vom Spitz bei Frau Merckel-Braun entstanden war, lesen Sie in der ersten “Germersheimer Spitzgeschichte”, mit dem Titel

“Mein weiter Weg zum Spitz
Goliat, oder wenn ich mal eine alte Dame bin ...”


Weitere Erlebnisse aus der Reihe “Germersheimer Spitzgeschichten” sind in Vorbereitung.

 

 

 

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