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für alle Varietäten Deutscher Spitz (F.C.I. Nr.: 097)

Helfer auf 4 Pfoten

Casey Hope von Klein Manhattan
erste und bisher einzige Wolfsspitzhündin im Einsatz für
die Aktion Helfer auf 4 Pfoten

 

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© Ute Kaiser

 

Mein Hund

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Casey Hope von Klein Manhattan

Zuchtbuchnummer: VDH/DSp  79999
geworfen am: 23.05.2008
Vater: Devil vom Kreigenfeld
Mutter: Nelly´s SoleilAimèe
Züchter: Torsten Blau, Niersstr. 30,  D-47574 Goch

   
 

Sehr früh begann ich mit Casey auf Ausstellungen zu gehen; u.a. auch im September 2009 in Leipzig.
 
Dort lernte ich das erste mal die Aktion "Helfer auf 4 Pfoten" an ihrem Stand kennen und informierte mich. Schnell war ich begeistert von deren Arbeit und fragte, ob es auch für meine Hunde möglich wäre daran teilzunehmen. Man nannte uns die Koordinatorin Petra Giebisch aus Dortmund und meinte, wir sollten im Oktober 2009 auf der Bundessiegerausstellung uns nochmals dort am Infostand beraten lassen.
.
Also hieß es für uns im Oktober 2009 auf  zur Bundessiegerausstellung; auf in die Halle 4 zum Stand "Helfer auf 4 Pfoten". Jeder, der schon einmal in Dortmund mit Hund zur Ausstellung war  und dabei die Halle 4 aufsuchte, weiß, was dort für eine Lautstärke und ein Geschiebe und Gedränge herrscht.
 
Wir - Banja (meine Veteranenwolfsspitzhündin), Casey und ich - mussten da durch, fanden den Stand und unterhielten uns mit Frau Giebisch. Ihr fiel sofort die Wesensstärke meiner Hunde auf, die ganz gelassen dort lagen, völlig unbeeindruckt vom Krach und den vielen Menschen um sie herum.
 
Frau Giebisch erklärte mir, dass nur Hunde bis 8 Jahren teilnehmen könnten. Für Banja kam die Ausbildung also nicht in Frage.

 

 

Wie aber sieht die Ausbildung für einen "Helfer auf 4 Pfoten" nun genau aus, fragten wir uns. Zwei Ausbildungsschwerpunkte waren zu absolvieren

  • Bundesbegleithunde Prüfung BH, bzw. Team Test
  • Eignungstest

Hm dachte ich, das könnten Casey und ich schaffen.

Da ich mit Casey hier in Dortmund bereits in einer dem DVG angeschlossenen Hundeschule war, sprach ich mit meiner damaligen Trainerin Nicole darüber. Ihre Meinung war mir wichtig, denn sie hatte die Erfahrung und kannte uns genau. Sie meinte nur:

 

 

“ Ja, das schafft Casey!!!”

 

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Schnell war die Entscheidung getroffen:

 
 
 

"Wir wollten dabei sein!!!"

 
 

Von nun an hieß es jeden Dienstag für uns: "Üben, Üben und nochmals Üben!!!" Nein, langweilig war das nicht, denn immer Neues stand auf dem Stundenplan.

Ich will jetzt nicht mit den Details der Begleithundeausbildung langweilen. Nur so viel: Sitz, Platz, Steh, Ablage, Abrufen und noch einige andere Übungen und Befehle wurden mit und später ohne Leine auf dem Hundeplatz geübt.

Als das gelernt war, ging es hinaus auf die Straße. Hier musste Casey zeigen, was sie konnte: Sitz an der Bordsteinkante, Kontakt mit anderen Hunden, Weggehen des Hundeführers, Betreten eines Geschäftes - waren einige der Aufgaben die jetzt zu meistern waren. Dabei kommt dem Spitz und besonders meiner Casey, die der Rasse angeborene Aufmerksamkeit sehr zu gute. 

Wie bei jeder Ausbildung stand auch hier zum Schluss eine Prüfung an und wenn der Hundeführer nicht sooooooo nervös wäre, hätten wir eine Chance.

Und ja, wir bestanden und konnten jubeln: "Hurra, Hurra, Hurra!"

Mehr noch - Casey und ich hatten am 24.10.2009 den TeamTest mit "Vorzüglich " bestanden und er Leistungsrichter meinte noch dazu, dass Casey einen sehr hohen Ausbildungsstand hätte. Hach was war ich stolz wie Bolle! 

Damit war die erste Hürde genommen. Doch wie ging es weiter? Welche Aufgaben waren im Eignungstest zu meistern, und wie würden wir uns anstellen? Im Frühjahr 2010 war es dann so weit. Wir meldeten uns an. In der Zwischenzeit hatte ich auch Lara, eine weitere Wolfsspitzhündin bekommen. Sie nahm ich gleich mit.

 

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Helfer auf 4 Pfoten


Die Ziele unserer Aktion:

  • Kindern helfen, sicherer im Umgang mit Hunden zu werden
     
  • bestimmte Situationen, in die Kinder mit Hunden kommen, konkret zu üben und so mögliche Ängste abzubauen
     
  • die Hundesprache und die Möglichkeit der Komminikation mit dem Hund zu erläutern
     
  • die Verantwortung deutlich zu machen, die der Mensch für den Hund übernimmt
     
  • durch das gemeinsame Kennenlernen des Hundes den Umgang der Kindern untereinander verbessern
     
  • die persönliche Entwicklung der Kinder fördern durch das Verständnis für das Lebewesen Hund

weitere Infos unter
www.helfer-auf-vier-pfoten.de

 
 

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In viele unterschiedliche Situationen wird ein "Helfer auf 4 Pfoten" kommen. Der Kindergarten ist anders als die Grundschule und das Seniorenheim unterscheidet sich wiederum deutlich. Überall muss Casey ruhig, gelassen und ausgeglichen bleiben. Sie wird in Situationen kommen, die andere Hunde niemals kennen lernen. Um das zu lernen waren insgesamt 10 Übungsstunden hierfür angesetzt. Ich war gespannt und fieberte dem ersten Mal entgegen.

Die Situation im Seniorenheim war Thema der beiden ersten Übungsstunden. Dabei stellte sich der Rollator als problemlos dar. Hier musste sie auch nur nebenher laufen. Nur als ein Proband mit dem Rollator stürzte, war sie erschrocken. Mit Unterstützung von Leckerchen lernte sie die Situation besser kennen und zu akzeptieren. Der Rollstuhl war schon eher Furcht einflößend. Erst als ich mich selbst reinsetzte, wusste sie, dass von diesem Gerät keine Gefahr ausging. Das Leckerchen kam dieses Mal von mir, noch während ich im Rollstuhl saß. Hmmm die Rollstuhlfahrer wurden ihr so langsam sympathisch.

 
 

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In den nächsten Übungsstunden waren Kindergruppen unterschiedlichen Alters anwesend. Das bedeutete: "Es wurde laut!" Wer sich einen Pausenhof vorstellen kann weiß, wie es hier manchmal zugeht. Diese Situation darf für einen "Helfer auf 4 Pfoten" kein Problem darstellen. 

Und daher hieß es wieder: "Üben, Üben und immer wieder Üben."  Die Kinder kamen laut pöbelnd auf uns zu. Casey musste Ruhe bewahren - gar kein Problem. Dann kamen Kinder unvermittelt auf Casey zu und wollten sie umarmen. Nein, das wollte sie nicht und zog sich zurück aber sie behielt die Ruhe. Den Kindern konnte ich nun erklären, wie man richtig auf einen Hund zugeht. Auch als wir Ball spielenden Kindern begegneten blieb Casey cool und schaute nur zu. Aber am Schwanz ziehen lassen wollte sie sich nicht und knuffen lassen auch nicht. Da hat sie leicht gegrummelt. Doch ein paar Leckerchen machten auch solche Situationen erträglich.

Da Casey ja nicht nur in Schulen, sondern auch in Kitas gehen sollte, musste sie lernen von fremden Kindern gestreichelt und umarmt zu werden. Doch auch den Kindern musste ich zeigen, wie man richtig auf einen fremden Hund zugeht. Gar keine leichte Aufgabe. Aber schließlich wollten wir für unsere zukünftigen Aufgaben auch gerüstet sein.

 
 

Was aber passiert, wenn ein Erwachsener sich schreiend auf mich stürzt und mich angreift? Eine heikle Situation, da die meisten Hunde instinktiv ihr Frauchen oder Herrchen beschützen wollen. Sie hier abzurufen und zu stoppen war schwierig, aber auch das meisterten wir, von Leckerchen unterstützt, zum Schluss. 

Diese Übungen wiederholten wir immer wieder - mit anderen Probanden und an unterschiedlichen Plätzen. Casey durfte nicht den Eindruck gewinnen, dass sie nur unter bestimmten Umständen so lässig reagieren sollte. So musste sie immer sein. Das war das Ziel der Ausbildung.

 

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Als nächstes ging es darum Casey in die Schnauze zu schauen. Wer hier auf Ausstellungen einmal beobachtet hat, wie schwierig es für manche Hunde ist, das über sich ergehen zu lassen, kann ermessen, wie stolz ich war, dass Casey hiermit keine Probleme hatte.

Doch das war erst die Vorübung zu Königsdisziplin. Sie musste es zulassen, dass fremde Menschen ihr das Lieblingsspielzeug oder ihr Lieblingsleckerli aus der Schnauze nahmen. Nein, das gefiel meiner Casey nun gar nicht. Ihr Spielzeug abgeben? Kam doch gar nicht in Frage!!! Viele Probanden mussten herhalten und es versuchen. Jeder hatte andere Strategien, doch eigentlich erreichte keiner sein Ziel.

Schließlich gab ich den Tipp, es mit dem Befehl "Aus" zu versuchen oder aber Casey einen Tausch anzubieten. Ich gebe es zu: "Der Tausch war Casey vieeeel lieber!"

Die 10 Übungsstunden gingen schnell vorbei. Zu schnell vielleicht? Hatte Casey alles gelernt? Saß alles so, wie es sollte? Denn schließlich stand am Ende dieses Ausbildungsteils wieder eine Prüfung. Hier würde sich zeigen, ob Casey sich "Helfer auf 4 Pfoten" nennen dürfte.

 
 

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Unsere Prüfung sollte im Juni 2010 stattfinden. Mensch, war ich nervös!!! "Hoffentlich meistert meine Casey den Test!" geisterte es in meinem Kopf. 4 Stunden waren für die Abschlussprüfung angesetzt und wurde erneut mit einer fremden Kindergruppe durchgeführt. Alles sollte so authentisch wie möglich sein. Dabei sollte der Prüfer, ein externer Tierarzt, alles Gelernte abrufen. Hoffentlich würde alles gut gehen! Hoffentlich hatten wir keinen schwarzen Tag erwischt. Hoffentlich ... Doch wir mussten hier durch. 

Schließlich war es geschafft und was soll ich sagen? Ja, wir hatten mit Bravour bestanden. Der Prüfer und Tierarzt sagte noch zu mir: "Sie können stolz auf Casey sein. Sie ist ein fantastischer Hund, dem sie voll vertrauen können. Ich kenne Wolfsspitze vom Land her, aber Casey ist eine Traumhündin, die Ihren Weg bei "Helfer auf 4 Pfoten" meistern wird." Das war Balsam für meine Seele. Gott was war ich stolz und glücklich  über meine Motte Casey.

Bei allen Vorbereitungen - außer am Prüfungstag - war meine Schnecke Lara mit dabei und lernte alles gleich mit. Sie wird im April 2012 ihren Team Test ablegen und im Frühsommer zum Eignungstest antreten. Da werden meine Nerven wieder blank liegen. Hoffentlich merkt meine Schnecke es nicht.

Noch aber ist

 

Casey Hope von Klein Manhattan 
die erste und bisher einzige Wolfsspitzhündin, 
die zertifiziert ist und sich auch offiziell 
"Helfer auf 4 Pfoten" 
nennen darf

 
 
 

Hurra, Hurra, Hurra!!!

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Wir hatten es also geschafft. Aber was kommt jetzt? 

Seit Sommer 2010 sind wir im Einsatz und erklären bisher Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund und lehren sie die "12 Regeln im Umgang mit dem Hund".

Wie läuft denn ein solcher Einsatz ab, und wie kann man uns anfordern?

Es gibt bundesweit Koordinatoren, die Anfragen annehmen, bearbeiten und an die Teams vor Ort weitergeben. Die meisten Einsätze finden morgens statt. Daher ist nicht nur Spaß und Freude an der Aufgabe gefragt, sondern es muss auch die Zeit zur Teilnahme vorhanden sein. Die einzelnen Einsätze umfassen 1 Stunde pro Woche und dauern 3 - 4 Wochen. Zur Zeit sind wir in einer Dortmunder Grundschule mit 3 Klassen des 3. Schuljahres. Für uns heißt das, dass wir für drei Wochen jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag für eine Schulstunde eine Klasse aufsuchen.

 
 

Die erste Stunde dient dem Kennenlernen. Nachdem wir uns vorgestellt haben, ist meist sehr schnell das Eis gebrochen und es gibt Fragen in Hülle und Fülle: "Wie alt ist Casey? Muss Casey auch in die Wanne, um gewaschen zu werden? Lebt sie alleine?" Als nächstes versuche ich zu erklären, wie man sich einem Hund nähert. Dabei wird immer vergessen, dass man als erstes den Besitzer fragen muss, ob man den Hund streicheln darf, wobei das soooo wichtig ist. Wie der Kontakt zum Hund aufgenommen wird, nämlich durch das Hinhalten der Hand, wissen dagegen die meisten Kinder. Nach der Theorie die Praxis. Jedes Kind darf Casey anfassen. Aber natürlich müssen sie zuerst fragen. Leckerchen geben will auch gelernt sein. Das mach den Kindern, aber noch mehr meiner Casey Spaß. Wie im Fluge vergeht die Stunde und fast alle Kinder sind traurig, wenn die Pausenglocke ertönt.

 
  12-Regeln
 
 

In der zweiten Stunde geht es zumeist nach draußen - zumindest wenn das Wetter es zulässt. Dann ist Action angesagt. Die Kinder können mit Casey an der Leine um die Wette laufen. Sie können Tunnel bauen und mit ihr hindurch kriechen. Aus Leerrohren werden Hindernisse errichtet, über die sie dann gemeinsam mit Casey springen können. Leckerchen verstecken, die Casey danach suchen muss, ist ebenfalls ein beliebtes Spiel.

Doch Achtung: "Alles was der Hund an Leckerchen bekommt, muss von der täglichen Fressensration abgezogen werden. Sonst werden aus unseren Hunden bald Rollmöpse!

Bei der letzten Stunde geht es darum. das Erlernte zu festigen. Meist brennen den Kindern noch viele Fragen unter den Nägeln, die es zu beantworten gilt. Ganz wichtig ist es auch, die Lehrer immer einzubeziehen. Zum Schluss bekommt jede Schulklasse ein Poster ihrer Casey geschenkt - als Erinnerung an drei aufregende Schulstunden.

 

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Das Alles ist natürlich kostenlos für die Schulen und Kitas und Geldspenden nehmen wir sowieso nicht an. Aber über Leckerchen, selbstgemalte Bilder oder Dankesbriefe mit Bildern freuen wir uns natürlich ganz besonders.

Uns machen die Einsätze jedenfalls einen riesen Spaß. Danach ist Casey aber auch müde. Richtig anstrengend ist es für sie und darum ist am nächsten Tag erst einmal Pause angesagt. Ab Mai 2012 wird Casey auch noch ein Seniorenzentrum in Lünen-Brambauer besuchen, um auch dort die Bewohner zu erfreuen und deren Alltag ein wenig abwechslungsreicher gestalten. Bald ist auch Lara mit der Ausbildung fertig und kann mit. Damit nichts in Vergessenheit gerät, müssen alle "Helfer auf 4 Pfoten" ihre Prüfung alle 2 Jahre wiederholen.

Warten wir ab, welche Einsätze wir 2012 erleben dürfen.

 

 

 

Bella von den Maiglöckchen

 

ein Diabetikerwarnhund - Hypo-Hund

“Bella von den Maiglöckchen” ist eine Wolfsspitzhündin mit einer besonderen Fähigkeit: Sie riecht eine herannahende Unterzuckerung beim Diabetiker.

 

 

 

Bella von den Maiglöckchen

Dr. Felix Müller ist Typ 1-Diabetiker seit seinem 12 Lebensjahr und von daher ist die Gefahr, die lebensbedrohliche Gefahr einer Unterzuckerung stets akut und permanent im Raume.

In Amerika werden schon seit längerer Zeit Hunde eingesetzt, diese Gefahr rechtzeitig zu erkennen, zu erriechen, um dann ihren Besitzer warnen zu können. In Europa dagegen ist der Hypo-Hund, der Diabetikerwarnhund, noch weitestgehend unbekannt. Ausgebildete Hunde kann man zwar aus den USA importieren, jedoch stellen fünfstellige Kaufsummen eine hohe, meist unüberwindbare Hürde dar.

Frau Dr. Anna Sophie Müller züchtet Wolfsspitze. Was also lag näher, als den Versuch zu starten, den eigenen Hund auszubilden?

Um es gleich vorweg zu sagen: “Der Versuch ist geglückt.” Frau Dr. Müller und Ihr Mann berichten seither über das Experiment “Hypo-Hund” regelmäßig in den Medien.
 

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Wolfsspitzhündin
ZuchtbNr.: VDH/DSp: 79214
geb. 19.06.2007
Vater: CHICO von der Seekoppel
Mutter: ENI aus dem Deisterland
Besitzer: Dr. Anna Sophie Müller, Dr. Felix Müller 

Alte Landstr. 2, D-24860 Uelsby
Tel. +49 (0) 4623-185705

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mit Felix Pause machen

 

Als hier auf der Liebhaberseite am 19. März 2010 der erste Beitrag zum Hypo Hund aus der Insuliner Zeitung erschien, konnte niemand ahnen, welchen Umfang die Berichterstattung darüber annehmen könnte.

In der Zwischenzeit waren Rundfunk und Fernsehen zu Gast bei Bella und Familie Drs. Müller. Vorträge auf Kongressen und Workshops kamen hinzu.

Dazu hat sich Frau Dr. Müller dazu entschlossen, ihr Wissen über die Ausbildung des Hupo-Hundes als Anleitung an interessierte Hundebesitzer weiterzugeben. In kleinen Gruppen werden Hunde, nicht nur Wolfsspitze an die Erkennung einer Unterzuckerung herangeführt.

 

Welche Entwicklung in der Zukunft noch eintreten wird, bleibt abzuwarten. Die Liebhaberseite wird weiter “am Ball” bleiben und über den Hypo-Hund berichten. Damit Sie keinen der Entwicklungsschritte verpassen, haben wir an dieser Stelle eine Übersicht für Sie zusammengestellt.

 
 

Der Hypo-Hund im Überblick

 

Hunde-erschnüffeln-Unterzucker

 

28. April 2011
Hunde erschnüffeln Unterzucker


Erneut berichtete der NDR in seiner Sendung “Schleswig Holstein Magazin” aus der Hypo-Hundeschule in Uelsby. Welche Aufgaben hat ein Hypo-Hund, Welche Voraussetzungen muss ein Hund und sein sein Frauchen/Herrchen erfüllen, wie verläuft die Ausbildung waren die Fragen, auf die der 4 1/2 Minuten Film eine Antwort geben will.
Leider steht der Link nicht mehr zur Verfügung, da die öffentlich-rechtlichen Medien ihre Beiträge nach kurzer Zeit löschen müssen

 


 

01. April 2011

Hundesache: Der richtige Riecher für Diabetes


© Nadine Lormis - REHACARE

Die Onlineredaktion der Düsseldorfer Fachmesse für Rehabilitation, Prävention, Integration und Pflege - REHACARE - berichtet auf ihrer Internetseite ebenfalls zum Thema Hypo-Hund. Herr Dr. Müller stand hierfür zu einem Interview zur Verfügung

 

Rehacare

 


 

Insuliner-94

 

15. März 2011

Hypo-Hund selbst gemacht (D)
Zwischenbericht aus dem ersten Anleitungskurs


© Insuliner Ausgabe 94 - vom 15.03.2011
© Autor: Dr. Anna Sophie Müller

Nachdem die Veröffentlichung über den Hypo-Hund von Frau Dr. Müller in der Insuliner Zeitschrift des vergangenen Jahres hohe Wellen geschlagen hatte, und auch Trittbrettfahrer auf den Plan gerufen hatte, schildern jetzt die Teilnehmer des ersten Anleitungskurses ihre Erfahrungen

 


 

15. März 2011
Geruch der Krankheit


Der NDR berichtete am 15. März in seiner Sendereihe “Visite” darüber, dass Krankheite bestimmte unverwechselbare Gerüchte produzieren würden. Gerüche, die zwar für die menschliche Nase meist nicht wahrnehmbar sind, aber für die Hundenase oder eine elektronische Nase vorhanden sind. In diesem Zusammenhang zeigten sie auch Bella und ihre Fähigkeit eine Unterzuckerung frühzeitig zu erkennen

 

Geruch-der-Krankheit

 


 

BHV-Logo

 

27. Februar 2011
Referat beim BHV


Am 26. - 27. Februar 2011 veranstaltete der BHV (Berufsverband der Hundeerzieher /innen und Verhaltensberater/innen e.V.) sein Auftaktsymposium “Wissenschaft trifft Praxis” im Seehotel Seminaris in Potsdam. Namhafte Referenten und Referentinnen hatten ihr Kommen zugesagt. Darunter auch Dr. Anna Sophie Müller, die zum Thema “Hypo-Hund” referieren wollte.

 


 

17. Dezember 2010
Hypo-Hund im Rundfunk


Nicht nur das Fernsehen berichtet über den Hypo-Hund, sondern auch der Rundfunk. Dazu war ein Team des NDR zu Gast bei Familie Drs. Müller und beim Hypo-Hund Workshop. Sowohl im Info Kanal des NDR, als auch bei Welle Nord gesendet. 

 

Logo-das-Wissenschaftsmagazin

 


 

Hypo-Hund-Flyer

 

Oktober 2010
Flyer


Dr. Felix Müller war eingeladen auf dem Diabetikerkongress der Uniklinik Gießen und Marburg vor circa 1100 Zuhörern einen Vortrag zu den Möglichkeiten eines Hypo-Hundes zu halten. Der Vortrag stieß auf reges Interesse und die Hunde avancierten zum wohl beliebtesten Fotomotiv. Zur Information hatte Familie Drs. Müller einen Flyer drucken lassen
 

 


 

19. August 2010
RTL zum zweiten Male zu Gast


Zum zweiten Mal schickt RTL ein Kamerateam zum Hypo-Hund. Doch bei diesem Termin ist nicht Bella von den Maiglöckchen der Hauptgrund des Besuchs, sondern RTL interessiert sich für die Ausbildung und war zum 3. Modul erschienen. Auch dieser Beitrag war wenig später im Regionalprogramm von RTL zu sehen

 

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Anleitungskurs-zum-Hypo-Hund

 

21. Juli 2010
Anleitungskurs beginnt in Ulsby


Die erste Anleitung zum Hypo-Warnhund hat in Ulsby begonnen. Wie die Anleitung im Detail funktioniert, welche Fortschritte oder auch Rückschritte dabei auftreten, wird uns Frau Dr. Müller in einem mehrteiligen Workshop parallel zur Hundeausbildung vermitteln

 


 

03. Mai 2010
RTL besucht den Hypo-Hund


RTL war auf das Thema “Hypo-Hund” aufmerksam geworden und schickte ein Kamerateam  nach Uelsby. Der Beitrag wurde am 03. Mai 2010 im norddeutschen RTL Regionalprogramm erstmals gezeigt

 

RTL-beim-Hypo-Hund-1

 


 

Insuliner-90

 

01. März 2010
Bella von den Maiglöckchen
ein Hypo-Hund


Herausgeber: Anneliese Kuhn-Prinz

Text und Bild: © Der Insuliner - Ausgabe 90 - 01.03.2010
Autor: Dr. Anna Sophie Müller

Ein Hypo-Hund der darauf ausgebildet wurde eine Unterzuckerung beim Menschen wahrzunehmen.

 

 

Felix der II von der Arnold´s Eiche

   
 

Ein vielseitig begabter Sportspitz stellt sich vor

 
 

© Text:      Tamara Siebert
© Fotos:    Ave/Haaß (1), Siebert (8), Wenzel (4)

 
 
 
 

Felix, mein creme-sable gescheckter Mittelspitz, ist ein richtig vielseitiger Sportspitz. Mit großer Begeisterung trainieren wir zusammen Agility und starten erfolgreich auf Turnieren. Aber auch in vielen anderen Bereichen sind wir aktiv. Im Moment bilde ich Felix zusätzlich noch im Dummytraining, Trickdogging und Obedience aus. Er hat sehr großen Spaß daran und möchte am liebsten jeden Tag neue Abenteuer erleben.

 
 
 

Mittelspitz Felix über die Hürde2

 
 

Bekommen habe ich Felix Anfang Februar 2006 im Alter von 10 Wochen. Da ich zu dieser Zeit bereits mit meinen beiden Shelties Cedric und Justin aktiv im Agility arbeitete, wollte ich natürlich auch Felix später in einer Hundesportart ausbilden. Damals hätte ich allerdings nicht geglaubt, dass dieses kleine Baby einmal ein so vielseitiger kleiner Sporthund werden würde.

 
 
 

Agility

 
 

Felix der II
von der Arnold´s Eiche

Mittelspitz Felix Kopf


Mittelspitz Schecke
ZuchtbNr.: VDH/DSp: 78226
geb. 04.12.2005
Vater:
Quido Siva Perla
Mutter:
Jasmin v.d. Arnold´s Eiche
Ausbildungskennzeichen:
BH, A0, A1

Besitzer:
Tamara Siebert
www.agilityspitz.beepworld.de

 

 
 

Bis Felix ein Jahr alt war, beschäftigten wir uns größtenteils mit grundlegenden Übungen. Dazu gehörten Dinge wie Grundgehorsam, Sozialisation und „Alltagstauglichkeit“. Nebenbei übten wir für die Begleithundeprüfung und sammelten erste Erfahrungen im Agility. Aber alles mit „Ruhe und Verstand“, denn der kleine Kerl sollte in erster Linie „Welpe sein“ dürfen.

 
 

Agility

Mittelspitz Felix über Hinderniss


Diese Hundesportart stammt ursprünglich aus England. Kernstück ist die fehlerfreie Bewältigung eines Hindernisparcours in einer vom Leistungsrichter vorgegebenen Zeit. Ein Agilityparcour besteht aus 12 bis 20 verschiedenen Geräten ( z.b. Hürden, Slalom, Tunnel).  Hund und Hundeführer  müssen in diesem Sport ein eingespieltes Team sein. Da der Hund frei ohne Leine und Halsband läuft, muss der Hundführer ihn mit der Körpersprache sowie Hörzeichen durch den Parcours führen.
 

 
 

Als Felix 20 Monate alt war, bestanden wir die Begleithundeprüfung in einer Ortsgruppe des SV. Bereits im Begleithundetraining hatte Felix gezeigt, dass er sehr großen Spaß an jeder Form von Unterordnung hat. Egal ob Fuß laufen, Sitz und Platz aus der Bewegung oder Abrufen – ihm macht alles großen Spaß. Dies zeigte er in der Prüfung so deutlich, dass er von der Richterin besonders gelobt wurde und uns die „Schäferhundleute“ am liebsten direkt in den Verein geholt hätten. Auch wenn sie sich zu Beginn alle insgeheim über diesen kleinen Hund amüsiert hatte, spätestens nachdem sie ihn einmal haben laufen sehen, waren sie begeistert. Denn ihm konnte man den Spaß an der Arbeit richtig ansehen.

 
 
 

Mittelspitz Felix vor Tunnel

 
 

Seit Mitte 2008 starten Felix und ich nun auf Agilityturnieren. Es macht uns sehr viel Spaß und wir konnten schon einige Siege und Platzierungen sammeln. Im Sommer sind wir fast jedes Wochenende auf  den Turnierplätzen im ganzen Rhein-Main Gebiet zu finden.

 
 

Obedience

 
 

Inzwischen haben wir auch ein neues „Projekt“ in Angriff genommen. Wir trainieren nun aktiv Obedience („Unterordnung in Perfektion“) und werden vermutlich 2010 unsere erste Prüfung laufen.

 
 

Dafür müssen wir aber nun noch einige zusätzliche Übungen trainieren. Neben den bisherigen Übungen für die Begleithundeprüfung stehen nun neue Aufgaben wie z.B. das Apportieren und das Schicken in eine "Box“ auf dem Programm. Felix zeigt sich auch hier sehr talentiert und ist mit viel Spaß bei der Sache. Apportieren liebt er ja sowieso und die restlichen Übungen lernt er nun mit Hilfe des Clickers.

 
 
 

Apportieren

 
 

Obedience

Mittelspitz in der Box


Obedience bedeutet zu deutsch Gehorsam. Hierbei kommt es auf die harmonische, schnelle und exakte Ausführung der Übungen an. Obedience ist die "Steigerung" der Unterordnung. Ein perfekt eingespieltes Mensch-Hund-Team ist eine der Grundvoraussetzung zum Erfolg. Bei Obedience-Prüfungen geht es gleichsam um Gehorsam und Sozialverträglichkeit des Hundes. 
 

 
 

Seit 2008 konnte ich auch deutlich sehen, dass Felix nicht nur körperlich, sondern auch geistig erwachsen geworden ist. Auch ist sein Arbeitswille mit dem „Alter“ extrem gestiegen. „Nur“ Agility und zwischendurch ein wenig Obedience reichen ihm nicht. Er möchte nun vielseitig beschäftigt werden und regelmäßig Abwechslung haben. Dies versuche ich ihm natürlich zu bieten. Deshalb beschäftigen wir uns nun neben dem normalen Training auf dem Hundeplatz mit kleinen Spielchen für Wohnzimmer und Garten.

 

Trickdogging

 
 

Da ich mit meinen Hunden sehr viel mit dem Clicker arbeite, lag es da natürlich nahe Felix im Trickdogging kleine Tricks beizubringen. Inzwischen beherrscht er etwa 30 Tricks.

 
 

Trickdogging

Mittelspitz Felix macht Männchen


Beim Trickdogging lernt der Hund verschiedene Arten von Tricks und Kunststücken. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es gibt unendlich viele Tricks, die man seinem Hund beibringen kann. 
 

 
 

Dazu gehören neben dem „Standartrepertoire“ eines Trickhundes wie Männchen machen, Pfote geben links und rechts oder Slalom durch die Beine laufen auch ausgefallene Tricks wie Becher stapeln, Ringe auf ein Ringspiel stapeln oder der „Handstand“. Dabei hat sich der kleine Spitz eine interessante Eigenart angewöhnt. Während meine beiden Shelties für wirklich jeden Trick zu haben sind, ist Felix da ganz anders. Tricks mit Requisite wie z.B. Becher stapeln findet er ganz klasse. Aber manchen Sachen wie z.B. das „Schäm dich“ gefallen ihm nicht. Zu solchen Tricks lässt er sich dann auch nicht überzeugen.

 
 

Mittelspitz Felix Ringe stapeln

 

Dummytraining

 
 

Unser ungewöhnlichstes Hobby ist aber inzwischen das Dummytraining. Felix apportiert den Dummy mit einer Selbstverständlichkeit, als hätte er noch nie etwas anderes getan. Im Dummytraining stehen wir noch am Anfang der Ausbildung, aber einzelne Teile daraus wie das Einweisen (Dirigieren des Hundes auf Entfernung) und die Verlorenensuche (direkte Suche nach dem Dummy) haben wir bereits begonnen und haben gemeinsam viel Spaß daran.

 
 

In Moment lernt Felix die Kommandos „Rechts“ und „Links“ auf Entfernung. Dazu hat er gelernt eine rote Scheibe (den Target) mit den Pfoten zu berühren und dort zu warten. Rechts bzw. links neben ihm wird nun eine blaue Pylone als Sichthilfe und der Dummy aufgebaut. Nun bekommt er das entsprechende Richtungskommando und darf als Belohnung den Dummy apportieren.

 
 
 

Mittelspitz Felix Dummy2

 
 

Diese Übung wird nun sehr abwechslungsreich trainiert. Mal liegt ein Dummy an der Pylone, mal ein Futterbeutel und mal steht nur die Pylone allein. So weiß Felix nie, was als Nächstes geschieht und übt mit großer Begeisterung.

Das Dummytraining ist für uns aber nur so eine kleine Nebenbeschäftigung. Auch wenn wir Spaß daran haben, wir konzentrieren uns eigentlich auf das Agility.  Das ist einfach unsere größte Leidenschaft!

 
 
 

Dummytraining

Mittelspitz Felix Dummy1


Das Dummytraining ist eigentlich eine Form der Jagdhundeausbildung. Dabei werden Hunde im Gelände zum  apportieren der Jagdbeute ausgebildet, wobei statt dieser eine Attrappe (Dummy) verwendet wird. Inzwischen hat sich diese spezielle Art der Ausbildung zu einer eigenständigen Disziplin entwickelt, die zwar immer noch den Grundgedanken der Jagdausbildung verfolgt, aber von vielen aus rein sportlichen Gesichtspunkten betrieben wird. Durch wechselndes Gelände und unterschiedlichste Apportieraufgaben ist dies eine sehr anspruchsvolle, interessante und abwechslungsreiche Arbeit für den Hund, die ihn körperlich und geistig fordert. Das gute Zusammenspiel zwischen Hundeführer und Hund ist die Basis jeder erfolgreichen Dummyarbeit.
 

 

Im Herbst 2009 habe ich Felix auch ausgestellt. Auch wenn man uns beide in diesem Bereich vermutlich nicht wieder sehen wird (wir verbringen unsere Wochenenden lieber auf einem Turnier) hat es sich für uns gelohnt.

Felix hat nun seine für die Zucht notwendige Bewertung erhalten und ist zudem PL-frei. Vielleicht kann er irgendwann mal Papa werden – wir werden sehen was die Zeit bringt.

 
 

Kleinspitz Gitano Lionn von der Arnolds Eiche

 
 

Seit Ende August ist nun zusätzliches Leben in unser Haus eingekehrt. Dieses „Leben“ heißt Lionn v.d. Arnoldseiche und ist ein schwarz-weiß gescheckter Kleinspitz. Ob Lionn später mal in die Fußstapfen seines großen Bruders treten wird – mal sehen. Auf jeden Fall zeigt er schon jetzt, dass auch er lernen möchte und seine Babyübungen richtig klasse findet.

 

Nun nimmt Felix auch seine Rolle als „großer Bruder“ sehr ernst. Denn bei aller Freude am Hundesport und bei allen Hobbys ist er in erster Linie ein ganz normaler kleiner Haus-, und Familienhund. Er fährt mit uns täglich zu den Pferden und Ziegen und begleitet uns als vierbeiniger „Schatten“ ohne Leine überall hin. Diese ganzen Dinge muss nun auch der kleine Lionn lernen. Aber er hat ja seinen großen Bruder. Der bringt ihm alles bei was nötig ist um ein souveräner, alltagstauglicher Familienhund zu werden.

 

Mittelspitz Felix auf dem Rücken

 
 

Mittelspitz Felix über die Hürde hinten

 

 

 

 

Dino  -  mein Filmspitz

Ein Drehtag zur Fernsehsendung
„Der Pralinenmörder von Worms“

© Text:    Silke Muder
© Fotos:  Ave/Haaß (1), Muder (6)

 

 

 

 

In einem Spitzforum las ich, dass eine Frankfurter Filmfirma einen weißen Spitz suchte, der sich „tot“ stellen könne.


Ohne großartig zu überlegen beschrieb ich, das meine beiden Spitze Dino und Wauki dies für ein  Spitztreffen ein Jahr zuvor eingeübt hätten: „Schlafen legen“ zu Heinz Rühmanns „Lalelu“ und Zudecken mit einem Handtuch.

Also hätte ich quasi das Double dabei, weil ich vor hatte, Wauki zu nehmen für den Dreh, da sie sich ordentlicher und zuverlässiger schlafen legte…

Es ging dann alles sehr schnell, natürlich hatte sich kein anderer Spitzhalter gemeldet. Zum einen gibt es weiße Mittelspitze ja sehr selten und dann auch noch auf „Schlaf“ dressiert!

Ich legte dann noch Zusatzübungsstunden bei einer Filmtiertrainerin ein, die ich kannte.

Die gab mir Tipps und so fuhren wir am 18.7.2009 nach Frankfurt Hoechst in ein Wohnviertel - dort wurde gedreht.
 

Dino van het Sneeuwvlokje

Mittelspitz Dino van ´t Sneeuwvlokje


Mittelspitz weiß
ZuchtbuchNr.: L.O.S.H 094059
geb.
Vater:
Santy Vyzel
Mutter:
Xsandra van het Sneeuwvlokje

Besitzer:
Silke Muder
www.sauerlandspitze.de 

 

 
 

Als ich sah, wie beengt es in der Wohnung war, modelte ich die Spitzbesetzung um, nun setzte ich alles auf Dino, denn Wauki war doch leicht zu beeindrucken von Enge, Lärm und Unbekanntem, da sie als Junghund nicht viel kennen lernte.

Dino schloss über Leckerchen draußen auf der Wiese mit der schon schön zurechtgemachten jungen Schauspielerin Freundschaft, er mochte ihre Art und sie war begeistert vom freundlichen und Männchen machenden Dino.

Und dann wurde es ernst und ich dachte:“ Mensch, warum hast du so laut hier geschrieen? Was ist, wenn Dino seine Sache nicht gut macht oder nur Faxen macht?“

Mir wurde kurz schlecht, und dann bekamen wir auch schon die ersten Anweisungen.

Ich quetschte mich in der super kleinen Küche zu den Anderen (Regisseurin usw.) und sah, wie Dino mit der Dame den Raum betrat. Natürlich sah er mich und rannte gleich aus dem Bild zu mir und begrüßte mich freudig!

 

Mittelspitz Dino van ´t Sneeuwvlokje02

 

Ich schubste ihn wieder ins „Bild“. Er war ja auch in dem Moment nicht wichtig.

Dann wurde ihm eine Praline angeboten, weil die der Schauspielerin nicht schmeckte, „Flocki, willst du auch etwas haben?“

Und mein kleiner verfressener Dino setzte sich wie ein Zirkusspitz auf seinen Po und wedelte mit beiden Vorderpfötchen in die Luft!!

Hach!! Geklappt! Mir fiel ein Stein vom Herzen.

Sie warf die halbe Praline auf den Boden und Dino … schob sie skeptisch durch den Raum!

Oh wie blöd, dachte ich und in dem Moment fraß er sie mit langen Zähnen auf!

 
 

Nach der Szene waren die Kameramänner voll des Lobes über ihn, das alles sofort geklappt hatte und überhaupt hatten sie ein Herz für Spitze.

Danach wurde nur die Szene gedreht, in der Dino „vergiftet“ vor dem Küchenstuhl lag.

DAS war mein großer Moment, meine Stimme wurde kratzig.

Ich gab ihm per Handzeichen das Kommando und dann das strenge „Bleib“ und „Köpfchen“, das letzter besagt, das er als toter Hund auch den Kopf ganz auf die Seite legt, das machte er manchmal nicht.

 

Beide Kameramänner waren hinter dem Küchenschrank gekrochen und filmten nun von ganz oben über den Schrank hinweg  auf Dino herab, ich war echt erstaunt, das er sich davon nicht beeindrucken ließ, sah das doch sehr bedrohlich aus und nah war es sowieso.

Aber, der kleine Mann lag dort mausetot und nachdem ich ihn anguckte und anguckte … und selbst die Augen immer wieder zumachte, machte er es nach!

Perfekt! So sah er nun wirklich vergiftet aus….

Danach wurde noch weitergedreht ohne uns und überhaupt war es total witzig, als wir beide in der Küche waren, saß mein Mann mit Wauki nebenan.

Als einmal die Türe geöffnet wurde von der Schauspielerin und diese laut schreiend um Hilfe rufen musste, sauste Wauki los und wollte gucken, was denn passiert sei, es war halt sehr authentisch.

 

Dagny vom Schloss Eibiswald

Mittelspitz Dagny vom Schloss Eibiswald


Mittelspitz weiß
ZuchtbuchNr.: SP 2156/REG
geb.
Vater:
Lasso
Mutter:
Bruni vom Hamodergut

Besitzer:
Silke Muder
www.sauerlandspitze.de 

 

 
 

Wir haben uns abends gekringelt vor Lachen, als mein Mann mir das erzählte.

Tja und dann kam die letzte Szene für uns. Davon hatte ich auch erst eine Woche vorher erfahren. Dino musste sich in einer richtigen Pathologie in einem Krankenhaus auf diesen Metalltischen „tot“ stellen, oh Schreck.

 
 

Raumübersicht

 
 

Raum02

 
 

Da hatte ich eine Woche Zeit zum Proben und ich hatte dies auf unserem Wohnzimmertisch geübt. Das war sehr schwer für beide Spitze , zu kapieren, dass sie nun plötzlich auf DIESEN Tisch sollten, wo der doch sonst natürlich tabu für Hundepfoten war…

Es gab extra eine Sondergenehmigung für die beiden Spitze, die ja sonst in einem Krankenhaus nichts zu suchen haben.

Wir sind dort alle mit gemischten Gefühlen hineingegangen, alle Schauspieler, alle für den Film entsprechend angezogen und geschminkt, das ist schwer in Worte zu fassen, die Atmosphäre dort.

 
 

Die vergiftete Schauspielerin musste sich auf einen Seziertisch hinlegen, Dino legte ich einen Tisch daneben ins „Tot“.

Er machte das auch, und diesmal dauert es einige Minuten, bis alles im Kasten war, wirklich bestimmt 10 Minuten und Dino lag und lag.

 

Nur hatte dieser aufregende Tag auch bei Herrn Spitz seine Spuren hinterlassen. Er war nun doch etwas aufgeregt, was man an seiner Atmung sah … er atmete sehr auffällig und das war sehr schwer für den Kameramann zu bewerkstelligen, die Atmung wegzukaschieren.

Dann war der Tag zu Ende und wir reisten heim.

Sehr schön, aber auch anstrengend, so das wir alle, samt Spitze wie „tot“ in die Betten fielen!

 

Raum01

 
 

Diesen Tag werde ich wohl nie in meinem Leben vergessen, es war einfach eine andere Welt, mit netten Leuten, einem Team, in dem jeder  wusste, was er zu tun hatte, jeder Handgriff saß.

Wir bedanken uns noch mal herzlich bei der Frankfurter Filmfirma „Screen-Art“ für die unvoreingenommene Art, mit unseren Hunden umzugehen und für den unvergesslichen Tag!

Der Film wurde vom SWR in der Sendereihe „die schwarzweißen Jahre“ im Januar 2010 erstmals ausgestrahlt. Auf den Internetseiten des SWR kann der Film in der Mediathek angesehen werden.

 

 

 

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