für alle Varietäten Deutscher Spitz (F.C.I. Nr.: 097)
“Kieler Nachrichten” - Ausgabe 264 vom 12.11.2009
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Zeitung “Kieler Nachrichten” Kieler Zeitung Verlags- und Druckerei KG - GmbH & Co
Text und Bild: © Kieler Nachrichten - Ausgabe 264 vom 12.11.2009 - Seite 33 Text und Fotos: Rainer Langholz
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Am 09.10.2009 hatte es in der Zuchtstätte “von der guten Gesinnung” Welpen gegeben. 5 weiße Großspitze hatten das Licht der Welt erblickt. Dies war den Kieler Nachrichten Anlass genug, einen Reporter zur Züchterin, zu Frau Gesinn, zu schicken, um darüber zu berichten. |
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Für sie war es wichtig, dass gesunde Großspitze, die aufgrund ihrer entfernten Verwandtschaft den engen Genpool erweitern können, miteinander verpaart werden, damit die kleine Population die es noch gibt anwächst und gestärkt werden kann . |
Der Deutsche Spitz |
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in Wort und Bild |
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“Der Deutsche Spitz” - 4. Auflage 1954 |
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Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des Vereins für Deutsche Spitze e.V. |
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Bereits im Jahr 1954 erschien die 4. Auflage der vereinseigenen Broschüre “Der Deutsche Spitz in Wort und Bild” im Selbstverlag des Vereins für Deutsche Spitze e.V. Den damaligen Vorsitzenden - Fritz Hess (Vorsitzender) und Heinrich Sassenberg (geschäftsführender Vorsitzender) ist es wohl zu verdanken, dass wir die Broschüre an dieser Stelle veröffentlichen dürfen. |
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Nur etwas mehr als fünfzig Jahre liegen zwischen der Erscheinung dieses Artikels und der Gegenwart. Wie mag man den Spitz wohl im Jahre 2060 sehen? |
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in Wort und Bild
Kapitel XIX - Ausstellungen von 1879 - 1938“
Der Deutsche Spitz” - 3. Auflage 1937
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fachschaft für deutsche Spitze (eingetragener Verein)
Selbstverlag der Fachschaft für deutsche Spitze Regensburg
Text und Bild: © Fachschaft für deutsche Spitze - 3. Auflage 1937 - Seite 74 bis 77
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1905 erschien die Broschüre “Der deutsche Spitz in Wort und Bild” erstmalig. Die hier zitierte 3. Auflage wurde im Jahr 1937 veröffentlicht. Auffällig ist natürlich der Ausdruck “Fachschaft”, der der Terminologie des 3. Reichs entsprach.
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Fast jährlich fanden Ausstellungen in unterschiedlichen Städten und Regionen statt. Der Höhepunkt wurde 1910 mit insgesamt 619 gemeldeten Spitzen erreicht. Der erste Weltkrieg bereitete diesem Aufschwung aber ein jähes Ende. Auch danach können die Meldezahlen bei weitem nicht mehr an die alten Höhen anknüpfen, obwohl die Fachschaft 1937 sehr optimistische Prognosen wagte. |
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Der Deutsche Spitz |
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in Wort und Bild - Rassebeschreibung |
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“Der Deutsche Spitz” - 3. Auflage 1937 |
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Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Fachschaft für deutsche Spitze (eingetragener Verein) |
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In der hier zitierten 3. Auflage aus dem Jahr 1937 wurde in den Kapiteln vier bis acht eine umfassende Rassebeschreibung des Deutschen Spitzes geliefert. |
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Nach heutigem Verständnis war es eher ein etwas zu groß geratener Mittelspitz, der da beschrieben wurde. Ein Maß, das nach heutigem Standard gerade in der Grauzone zwischen “nicht mehr Mittelspitz” und “noch nicht Großspitz” liegt. |
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Sollte damit auch die Frage geklärt sein, warum bei schwarz / weiß Verpaarungen häufig schwarze Hunde mit Abzeichen geboren werden? |
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“Viel ist schon erreicht, aber noch mehr muß erreicht werden, und der verständnisvolle Züchter weiß, dass er im Streben nach Kleinheit nicht den Typ dem guten Knochenbau und dem Temperament des Spitzes Opfer bringen darf. [...] Apfelköpfe, zu große, weit auseinanderstehende Ohren, runde volle Augen, langer Rücken, schlechter Stand, kurze Ruten, denen oft der charakteristische Ringel fehlt, sowie dünne schlechte wellige Behaarung sind schwere Fehler bei Kleinspitzen wie bei ihren großen Vettern; sie werden nicht durch Zierlichkeit der Figur aufgewogen.” |